Es ist immer noch viel zu warm. Beim Spazierengehen schwitzt man regelrecht. +1°C und dazu ekliger Sprühregen, der wahrscheinlich viel lieber Schnee wäre. Aber ab morgen soll es wieder kälter werden, und hoffentlich auch schneien, damit am Wochenende unsere Huskyschlittenfahrt nicht ins buchstäbliche Wasser fällt...
Das ist aber auch das einzige, was mich im Moment neben diesen schon so oft erwähnten Essays interessiert und interessieren kann; gestern ist mir auch erst bewusst geworden, dass ich in weniger als zwei Wochen schon längst wieder in der Heimat bin, und mit Weihnachten war ja auch noch was. Das nimmt man gar nicht so wahr, wenn man Tag und Nacht im Zimmer hockt. Aber ich bin gut in der Zeit, und es hat sich schon gelohnt - zumindest erstmal quantitativ! Ob auch qualitativ, bleibt erstmal, mindestens bis zur Vergabe der Noten, dahingestellt.
Zwei Essays hab ich innerhalb der letzten Woche geschrieben, und ich bin sehr erstaunt, was für ein Potential in einem menschlichen Kopf steckt, wenn man ihn nur mal anstrengt (natürlich spielt der Zeitdruck auch - mal wieder - eine entscheidende Rolle ;) ). Und das, wo ich ja eigentlich keine wirkliche Erfahrung im akademischen Schreiben habe. Wenn denn meine schriftlichen Äußerungen überhaupt als akademisch bezeichnet werden können :D Auch das bleibt vorerst offen. Was gelernt habe ich aber bestimmt, und auch ein paar interessante Denkansätze bekommen; wer sich also schon immer mal über die narrative Struktur in "A Short Film About Love" oder (m)eine Definition von Kunst unterhalten möchte, kann sich da vertrauensvoll an mich wenden ;) auch über das Digital Rights Management, Thema meines ersten Essays, ist noch ein bisschen was in meinem Kopf. Nur einer ist noch übrig, in dem wird es irgendwie um die Rolle von Medien in der Identitätsentwicklung gehen - genaueres steht noch in den Sternen (und hoffentlich bald in meinem Textverarbeitungsprogramm). Beziehungsweise wird jetzt in Angriff genommen.
Habe auch mal wieder festgestellt (eben wegen jenes oben genannten Zeitdrucks), dass das zählt, was man tut, und nicht das, worüber man bloß nachdenkt. Frei nach Erich Kästner: "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es." ;)
In diesem Sinne...
Dienstag, 11. Dezember 2007
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